Fern der Wirklichkeit. Nur noch in der eigenen Realitätsblase!


Wie weit entfernt sich Politiker mittlerweile aus der Realität entfernt haben, beobachtet der aufmerksame Leser in Bayern. Da werden ohne Unrechtsbewusstsein die eigenen Verwandten und Bekannten mit feinen Jobs versorgt, ohne Hemmungen Übergangsregelungen als Standard benutzt.

Und nun die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU):

Ich bin sehr zufrieden: Mein Ziel, das ich mit dem Wiederaufnahmeantrag und der sofortigen Beschwerde verfolgt habe, den Fall neu aufzurollen, ist erreicht. Die Justiz hat nun Gelegenheit, in einem weiteren öffentlichen Verfahren zu klären, ob Herr Mollath zu recht untergebracht ist oder nicht - und damit auch die Zweifel, die viele Menschen an dieser Entscheidung haben."

Das klang mal anders:

"Ich muss davon ausgehen, dass er zu Recht in der Psychiatrie sitzt."

"Herr Mollath ist gefährlich. Man hat das auch unter anderem dadurch festgestellt, dass er schwere Körperverletzungen an seiner Ehefrau begangen hat.  Das Gericht hat es festgestellt, aufgrund von Gutachten."

"Er sitzt in der Psychiatrie, weil er gefährlich ist."

Die gleiche Politikerin im Nov. 2012! Erst der öffentliche Druck hat sie zur „Einsicht“ bekehrt, nicht die eigene Wahrnehmung.
Wie auch? Lebt man doch völlig losgelöst von der Realität in einer eigenen privilegierten Welt. Sind das noch „Volksvertreter“?

Zitate aus Die Sueddeutsche.de 6. August 2013 16:51 Gustl Mollath frei



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