Lust auf Fantasy?
Lust auf Fantasy?
Aber keinen Bock auf Teenie-Vampire und kämpfende Pandas? Ihr mögt die Abenteuer von Conan, dem Barbaren oder Kane, dem Brudermörder?
Dann kann ich Euch nur folgendes E-Book empfehlen:
"Eisen und Magie: Das Echsenerz"
Begleitet den Zwerg Hillgrimm auf seiner ersten Reise nach seiner Verbannung aus seiner Heimat. Erlebt mit ihm gefährliche Abenteuer auf einer geheimnisvollen Insel, dem tobenden Meer oder in den stinkenden Katakomben unter der Stadt. Gejagt von Straßenbanden, Haien, fliegenden Fischen, Flugsauriern und Echsenmenschen kommt unser Held kaum zum Luftholen. Dem Leser geht es ähnlich.
Viele verfolgten seine Reise hier und freuten sich jede Woche auf neue Kapitel. Endlich ist der Roman auch als E-Book erhältlich.
Als kleiner Appetithappen stelle ich euch in einem kleinen Trailer die Hauptakteure vor:
***
Lust bekommen ?
Es war Frühling im elften Jahr der Herrschaft Gellhorns. Sein Sohn Thyr war noch ein Knabe, lernte gerade reiten und nur seine Amme ahnte, welcher Mörder da heranwuchs.
Und es schüttete wie aus Eimern. Hillgrimm hasste Regen aus vollem Herzen. Da, wo er aufwuchs, erlebte niemand, dass Wasser vom Himmel fiel. Ein paar Tropfen, die von einer Höhlendecke tröpfelten. Nicht mehr. In Bergwerken gab es keine Regenfälle.
Hillgrimm schulterte grimmig seine Streitaxt. Im Moment gab es wichtigere Probleme. Quietschende Geräusche zum Beispiel. Seine Fellstiefel mit Kappen aus gehärteter Bronze passten zur Arbeit im Bergwerk. Ihre rauen Sohlen versprachen festen Halt in Minen und Stollen. Aber zum Schutz gegen Dauerregen taugten sie nicht. Sie saugten wie ein Schwamm das Wasser auf. Jetzt knarrte und quietschte es bei jedem seiner Schritte.
Selbst der Bart triefte vor Regenwasser. Dazu knurrte der Magen vor Hunger. Besser alte Erinnerungen beiseitezuschieben und sich anstehenden Problemen zu widmen. Und der Regen bildete das kleinste Übel.
Die Typen vor ihm wollten Silber, damit er die Brücke überqueren durfte. Er besaß kein Silber. Aber jede Menge schlechter Laune.
Wenigstens hörte es auf zu regnen.
***
Kalth beobachtete die Szene vom anderen Ende des Übergangs. Das, was er sah, bestätigte seine Ahnung, dass die Leute des Grauen Shan irgendeine Schweinerei planten. Er lobte sich für seinen Plan, die gewalttätigsten Männer des Gildenchefs zu verfolgen, als sie betont unauffällig das Stadttor passierten. In den Mauern der Stadt selbst herrschte für die Gilde der Diebe das Prinzip der Gewaltenteilung. Das hieß in diesem Fall, sie teilte sich die Gewalt mit den Stadtwachen. Allerdings gehörte zu ihren Tätigkeiten nicht nur Diebstahl, sondern auch Raub, Erpressung, kurz alle illegalen Aktivitäten, bei denen Eigentum mehr oder weniger gewaltfrei seinen Besitzer wechselte.
Innerhalb der Stadtmauern besaßen die Wachen die Oberhand. Um geduldet zu werden, erfüllte die Gilde strenge Bedingungen. Erstens verschonten sie bei ihren Beutezügen den Tempel, die Ratsmitglieder und ihre Verwandten. Zweitens erhielt die Stadtwache ihren Anteil, von dem sie wieder einen Teil an den Rat abgaben.
Doch diese Regeln galten nur in der Stadt. Kein Wunder, das Shan beschlossen hatte, neue Einkünfte außerhalb der Stadtmauern zu gewinnen. Und nun warteten drei der übelsten Schläger seiner Bande an der Ziegenbrücke. Sie stellten sich Reisenden in den Weg und verlangten Wegzoll.
Die Idee war nicht schlecht. Ihre Opfer konnten nirgends Wachen zu Hilfe rufen und die Gilde sparte die gewohnte Abgabe an die Stadt.
Spannend zu erfahren, wie lange ihre Taktik aufging. Vielleicht fand er hier für sein Unternehmen einen unerschrockenen Mitreisenden. Bisher lehnten alle Glücksritter oder Abenteurer seinen Vorschlag ab. Bis auf Foss den Grauen, berichtigte er sich. Andererseits war der meistens so betrunken, dass Kalth vermutete, er werde nüchtern seine Beteiligung zurückziehen.
Er konzentrierte sich wieder auf die Ereignisse auf der Brücke. Bereits zweimal zogen Shans Männer den Kürzeren. Kaufleute heuerten in der Regel Söldner an, um sich und ihre Waren zu schützen. Gut gerüstete und geübte Kämpfer, gegen die Gauner vom Schlage dieser Wegelagerer keine Chancen besaßen. Ihre Anwesenheit reichte wie erwartet jedes Mal aus, dass die Kerle sich zurückzogen und auf leichtere Beute warteten.
Jetzt stellten sich die Raufbolde einem Zwerg in den Weg. Typisch für dieses Gesindel, dass sie sich immer die Kleinsten aussuchten.
***
"Zahl! Es sei denn, du willst auf dieser Seite der Brücke bleiben!"
Die Botschaft war eindeutig. Hillgrimms Kenntnisse in der Menschensprache reichten aus, die Drohung in der Stimme zu erkennen. Selbst wenn er darauf verzichtete, den Steg zu überqueren, würden sie ihn nicht ungeschoren davonkommen lassen. Diese Mistkerle wollten Geld. Oder sein Blut. Am besten beides.
"So etwas will gut überlegt sein", entgegnete der Zwerg. "Gilt die Summe für dich alleine? Bekommt jeder von euch den gleichen Teil Silber? Ist dein Anteil höher, weil du der Anführer bist? Doch die wichtigste Frage lautet: Kannst du auf ein Goldstück des Than-Reiches rausgeben? Was wieder ein neues Problem aufwirft. Wie viel ist eine solche Goldmünze hier wert. Es soll ja mehr Gold drin sein, als in den Münzen eurer Stadt. Nicht, dass ich deinen Stadtrat der Falschmünzerei bezichtigen möchte, aber eine Thanmünze ist fast doppelt so groß."
"Was erzählst du für einen Unsinn, Kurzer! Was ist das für ein Geldstück?"
"Du kennst es nicht? Dann schau her!"
Hillgrimm stellte seine Zwergenaxt neben seinem rechten Fuß ab und suchte mit der linken Hand in seinen Taschen. Es dauerte eine Weile, doch schließlich war seine Suche erfolgreich. "Hier ist sie ja", meinte er triumphierend und hielt sie dem Raufbold hin.
Der beugte sich weit nach vorn, denn der Zwerg präsentierte das Geldstück in Hüfthöhe, also etwa in Kniehöhe des menschlichen Gegners. Er folgte den Bewegungen der Hand, um die Goldmünze besser in Augenschein nehmen zu können. Zu spät erkannte er, dass sein Gegenüber damit sein Kinn nur in eine günstigere Position dirigierte.
Genau richtig für einen Schlag nach oben mit der Streitaxt, die geduldig an den rechten Fuß gelehnt in der anderen Faust des Zwergs auf diese Gelegenheit gewartet hatte.
Die Wucht des Zusammenstoßes zwischen dem Kinn des Menschen und dem stumpfen Knauf der Waffe hob den Raufbold etwa zwei Handbreit in die Luft. An der Spitze seines flüchtigen Flugs verdrehte er die Augen. Die kleine Brücke zitterte ein wenig, als der Bewusstlose aufschlug. Nur ganz kurz hob er noch einmal den Kopf, versuchte die Augenlider zu öffnen, um aber dann mit einem dankbaren Seufzer wieder zurück in die Ohnmacht zu sinken.
Hillgrimm schulterte seine Waffe und betrachte herausfordernd die übriggebliebenen Wegelagerer. Einen Augenblick zögerten die beiden Komplizen, wechselten erstaunte Blicke zwischen ihrem bewusstlosen Anführer und dem Zwerg. Der Mutigste hob schließlich sein Schwert und trat einen Schritt näher.
***
Ihr könnt euch das erste Abenteuer von Hillgrimm auf jedes gängige E-Book herunterladen! Ihr findet es bei zahlreichen Anbietern.
Viel Spaß!!


Kommentare
Kommentar veröffentlichen